Primera MC von Müller Martini soll Prima-Sammelhefter ersetzen

Gieselmann holt die Sammelheftung komplett zurück ins Haus

Geschäftsführerin Henrike Gieselmann und Controller Rudolf Lillmannstöns (rechts) zusammen mit Hans Leuenberger, Verkaufsleiter von Müller Martini.

Seit das 1949 gegründete Familienunternehmen vor drei Jahren eine neue Bogenoffset-Druckmaschine von Komori in Betrieb genommen hat, ist das Druckvolumen markant angestiegen. Während Softcover- und Hardcover-Aufträge traditionell an externe Partner vergeben werden, bedeutet das für die Drahtheftung: Der aus dem Jahr 1994 stammende Prima von Müller Martini ist komplett ausgelastet, so dass zunehmend auch Sammelheft-Jobs mit einer durchschnittlichen Auflage von 5000 und einer Range von 500 bis 50 000 Exemplaren pro Titel an Partnerunternehmen vergeben werden müssen. Das soll sich Ende des laufenden Jahres ändern. Dann soll ein neuer Sammelhefter Primera MC, ebenfalls von Müller Martini, den alten Prima ersetzen und wieder mehr Kapazität bereit stellen.Ziel sei es, so Geschäftsführerin Henrike Gieselmann, mit dem Primera MC in Zukunft alle Sammelheft-Aufträge im eigenen Haus fertigen zu können. Neben der damit verbundenen Erweiterung der Wertschöpfungskette verspricht sich die Chefin von 95 Mitarbeitern vom Primera MC mit Kreuzleger Perfetto zwei weitere entscheidende Vorteile: “Neben dem Umschlaganleger haben wir acht Anleger – drei mehr als auf dem Prima. Damit können wir nun auch komplexere Produkte mit mehr Bogenteilen verarbeiten. Zudem versprechen wir uns von der Motion-Control-Technologie des Primera MC und der damit verbundenen vollautomatischen Umrüstung eine wirtschaftlichere Produktion als bisher.” In Betrieb nehmen wird die Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH & Co. KG den neuen Primera MC im kommenden Dezember – und zwar in neuen Räumlichkeiten. Das Unternehmen ist daran, eine neue Halle zu bauen.

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