Toyo Ink Europe stellt GIO-konforme UV-Druckfarben vor
von Redaktion,
GIO-konforme UV-Offsetdruckfarben von Toyo Ink Europe für Anwendungen auf Papier, Karton und nicht saugenden Substraten.(Bild: Toyo Ink Europe)
Der Farbhersteller Toyo Ink Europe hat ein vollständiges Portfolio an UV- und UV/LED-Druckfarben entwickelt, das die Anforderungen der deutschen Druckfarbenverordnung erfüllt. Der Artikel zeigt, welche Anwendungen abgedeckt sind und was das für Verarbeiter bedeutet.
Toyo Ink Europe, der europäische Bereich für energiehärtende Druckfarben der japanischen artience Group, hat ein neues Portfolio an UV-härtenden Druckfarben auf den Markt gebracht. Die Produkte erfüllen die Migrationsgrenzwerte der deutschen Druckfarbenverordnung, kurz GIO. Diese Regelung wird ab Januar 2027 verbindlich, setzt aber schon jetzt klare Maßstäbe für Druckfarben im Lebensmittelkontakt.
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Das Portfolio umfasst UV- und UV/LED-Farben für den Flexo- und Offsetdruck. Im vergangenen Jahr wurden die Produkte intensiv geprüft. Ziel war es, Farben bereitzustellen, die lebensmittelsicher sind und gleichzeitig eine stabile Druckqualität liefern. Laut Unternehmen sollten dabei weder Produktivität noch die Auswahl an Substraten eingeschränkt werden.
„Wir sind äußerst stolz darauf, einer der ersten Druckfarbenhersteller zu sein, der GIO-konforme UV- und LED-Druckfarben auf den Markt bringt“, sagt Ismail Yilmaz, General Manager Sales & Corporate Strategy bei Toyo Ink Europe. „Unsere GIO-konformen UV-Flexodruckfarbsysteme wurden ursprünglich im Juni 2025 eingeführt, gefolgt von der Markteinführung der UV-Offsetdruckfarben auf der Labelexpo Europe im September 2025. Um diese frühen Durchbrüche zu erzielen, haben unsere Analyse- und Regulatory-Teams eng mit fünf unterschiedlichen Entwicklungspartnern zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass unsere Druckfarben die höchsten Leistungs- und Sicherheitsstandards erfüllen – und das auf einer Vielzahl von Druckmaschinen und Substraten. Auch wenn der Durchsetzungstermin der GIO nun auf Januar 2027 festgelegt ist, sehen wir uns sehr gut aufgestellt, um Verarbeiter bei einem frühzeitigen Umstieg auf regelkonformes Drucken zu unterstützen und ihnen einen Wettbewerbsvorteil in einem sich rasch wandelnden Markt zu verschaffen.“
Für den Flexodruck bietet das Unternehmen migrationsarme UV- und LED-UV-Farben an, die für Etiketten und Verpackungen gedacht sind. Sie eignen sich sowohl für Folien wie PE, PP und PET als auch für Papier und Karton. Genannt werden unter anderem eine schnelle Härtung, gleichmäßige Farbergebnisse und eine breite Einsetzbarkeit auf unterschiedlichen Maschinen.
Im Offsetdruck richtet sich das Angebot an Anwendungen auf Papier, Karton und nicht saugenden Materialien. Auch hier stehen geringe Migration und schnelle Härtung im Vordergrund. Eine bestehende LED-Offsetserie für Lebensmittelverpackungen wurde zudem umbenannt, um ihre GIO-Konformität klarer hervorzuheben.
Mit dem neuen Portfolio reagiert Toyo Ink Europe auf steigende regulatorische Anforderungen im Verpackungsdruck. Für Druckereien und Weiterverarbeiter bedeutet das, sich bereits vor dem Inkrafttreten der Verordnung mit geeigneten Farben auf zukünftige Vorgaben einstellen zu können.