Verpackungsfachmesse in Hamburg findet parallel zu zwei weiteren Branchenevents statt
von Redaktion,
Fachbesucherinnen und Fachbesucher informieren sich auf der Empack Hamburg 2026 über Verpackungslösungen, Automatisierung und nachhaltige Materialien im Zusammenspiel mit Logistik- und Automationssystemen.(Bild: Easyfairs)
In Hamburg treffen sich Anfang Juni 2026 Fachleute aus Verpackung, Logistik und Automation. Die Messe Empack Hamburg 2026 findet gemeinsam mit zwei weiteren Branchentreffen statt. Im Mittelpunkt stehen praktische Lösungen für Verpackungsprozesse, Nachhaltigkeit und Automatisierung. Der Artikel zeigt, welche Themen die Branche bewegen und welche Schwerpunkte das Programm setzt.
Die Empack Hamburg 2026 bringt am 2. und 3. Juni 2026 die Verpackungsbranche in Norddeutschland zusammen. Die Fachmesse richtet sich an Fachleute aus Industrie und Logistik und findet parallel zu den Veranstaltungen Logistics & Automation und all about automation statt. Insgesamt sind mehr als 320 Aussteller im Verbund der drei Messen vertreten, davon über 100 im Bereich Verpackung und Intralogistik.
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Im Mittelpunkt der Empack stehen praktische Lösungen für Industrie- und Transportverpackung. Gezeigt werden unter anderem nachhaltige Materialien, Systeme für Kennzeichnung und Etikettierung sowie automatisierte Verpackungsprozesse. Ziel ist es, konkrete Anwendungen für den Arbeitsalltag in Produktion und Logistik zu zeigen. Die Aussteller kommen aus verschiedenen Bereichen der Verpackungsindustrie und stellen Lösungen für aktuelle Anforderungen vor, etwa zu Effizienz, Materialeinsatz und Rückverfolgbarkeit.
Neben Maschinen und Materialien spielen auch digitale Werkzeuge eine wichtige Rolle. Sie sollen helfen, Produktions- und Qualitätsprozesse stabiler und nachvollziehbarer zu machen. Damit werden Voraussetzungen geschaffen, um Verpackungsprozesse stärker zu automatisieren und nachhaltiger zu gestalten.
Auch das Vortragsprogramm greift zentrale Themen der Branche auf. Dazu gehören nachhaltige Verpackungskonzepte, neue gesetzliche Anforderungen sowie Automatisierung. Fachleute aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Unter anderem ist das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung beteiligt. Ein Programmpunkt ist ein Vortrag zu regulatorischen Anforderungen im Verpackungsbereich.
Durch die parallele Durchführung der drei Messen entstehen thematische Verbindungen zwischen Verpackung, Materialfluss, Robotik und digitaler Produktion. Für Besucher ergibt sich die Möglichkeit, verschiedene Bereiche gemeinsam zu betrachten und Lösungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu vergleichen.
Die Veranstaltung setzt auf ein kompaktes Format mit kurzen Wegen und direktem Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern. Zielgruppe sind vor allem Fachleute aus Produktion, Logistik und Engineering, die konkrete technische Lösungen suchen und Investitionsentscheidungen vorbereiten.