Verpackung als Interface

Team Jansen zeigte auf der interpack die Verpackungsproduktion der Zukunft

Das Team Jansen auf der interpack (von links): Ingo Retzmann (Geschäftsführer), Jens Boeslau (Vertriebsleiter), Philipp Retzmann (Bereichsleiter digitaler Verpackungsdruck) und Holger Steinbrenner. Im Fokus standen die Möglichkeiten digital produzierter Verpackungen.

Verpackungen sind längst mehr als Schutzhüllen für Produkte. Wer den Stand von Team Jansen auf der interpack 2026 besuchte, bekam eine konkrete Vorstellung davon, was gemeint ist, wenn das Hennefer Unternehmen von der Verpackung als „Datenträger, Kommunikationsmedium und regulatorischem Instrument“ spricht. Die zentrale These lautet: Verpackung als Interface – sie übersetzt Daten, Regulierung und Marktanforderungen in Kundenerlebnis und wirtschaftliche Produktion.

Verpackung wird Teil digitaler Kommunikation

Die Anforderungen an eine solche Verpackung sind je nach Verwendung vielfältig: Produktdaten, Chargen- und Seriennummern, Länder- und Sprachvarianten, Recyclinginformationen, Marketinginhalte, QR-Codes sowie Supply-Chain-Daten – die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Was beim Endkunden ankommt, reicht von Produktinformation und Transparenz über Recyclinghinweise und Personalisierung bis hin zu Interaktion per QR-Code, Markenerlebnis und digitalen Services.

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Für Produzenten ergeben sich dabei handfeste Vorteile: kleinere Losgrößen, weniger Obsoleszenz, reduzierter Lagerbestand, schnellere Anpassungen, weniger Überproduktion und mehr Flexibilität insgesamt. Team Jansen demonstrierte das auf der Messe live: Besucher konnten individuelle Geschenkverpackungen für Schokolade konfigurieren – mit eigenem Namen, Unternehmen, Sprache und individuellem QR-Code – und diese Verpackungen wenige Minuten später als fertiges Produkt mitnehmen. Ein vollständig automatisierter Prozess – vom ERP-Datensatz bis zur fertigen Verpackung, ohne manuelle Eingriffe.

Stanzen im automatisierten Workflow

Das gilt auch für das Stanzen der Verpackungszuschnitte. Norbert Ormann von der Mehring GmbH präsentierte am Stand eine ColorCut SC7800 Pro-RS XL, die die bedruckten Bögen direkt am Stand zu Zuschnitten verarbeitete. Für Druckereien und Verpackungshersteller, die sich als technologische Partner ihrer Kunden positionieren wollen, skizziert Team Jansen damit ein Geschäftsmodell, das Individualisierung, Compliance und Connected Packaging in einem durchgängigen Workflow zusammenführt.

Kontakt:

Team Jansen
www.teamjansen.de