Just-in-Time-Produktion soll helfen, Lagerbestände zu reduzieren

Heidelberg erweitert Angebot mit Farbdosiersystem ChromaStar

Das neue Farbdosiersystem ChromaStar S steht bereits im „Home of Print“ am Standort Wiesloch-Walldorf für Kundenvorführungen bereit.
Das neue Farbdosiersystem ChromaStar S steht bereits im „Home of Print“ am Standort Wiesloch-Walldorf für Kundenvorführungen bereit.(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Mit ihrer neuen ChromaStar-Serie bietet die Heidelberger Druckmaschinen AG jetzt Systeme für die Produktion von Sonderfarben direkt in der Druckerei an. Das modulare Konzept soll eine maßgeschneiderte Konfiguration für unterschiedliche Produktionsvolumina ermöglichen, von der manuellen Chargenvorbereitung mit dem ChromaStar-Einstiegssystem bis hin zu hochautomatisierten Lösungen für industrielle Anwendungen.

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Kostendruck in Verbindung mit zunehmender Prozesskomplexität und der Einhaltung von Markenvorgaben prägten heute die Situation in Druckereien, heißt es in einer Pressemitteilung von Heidelberg. Der Bedarf an Sonderfarben werde dabei zu einem wachsenden Engpass im Produktionsprozess, insbesondere in Verpackungsbetrieben. “Begrenzte Verfügbarkeit, mangelnde Standardisierung und die Tatsache, dass die Produktion oft manuell erfolgt, führen zu Verzögerungen, eingeschränkter Flexibilität und einer hohen Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitenden.” Insgesamt ergebe sich daraus ein Produktionsablauf, der durch erhöhten Aufwand, längere Durchlaufzeiten und Lieferkettenrisiken bei der Auftragsabwicklung gekennzeichnet ist.

Mit der neuen ChromaStar-Serie bietet die Heidelberger Druckmaschinen AG deshalb nun Systeme “für die intelligente Produktion von Sonderfarben” direkt in der Druckerei. Das modulare Konzept ermöglicht eine maßgeschneiderte Konfiguration für unterschiedliche Produktionsvolumina, von der manuellen Chargenvorbereitung mit dem ChromaStar-Einstiegssystem bis hin zu leistungsstarken, hochautomatisierten Lösungen für industrielle Anwendungen. Die ChromaStar Serie umfasst die Modelle X, S, M und P. Das Konzept unterstützt die Verarbeitung von konventionellen, UV- und migrationsarmen Saphira-Farben für Anwendungen im Food- und Non-Food-Bereich. Druckereien sollen “von höherer Produktivität, reproduzierbaren Farbergebnissen und einer Automatisierung, die optimal auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist”, profitieren.

Neuer ChromaStar S im „Home of Print“ bereit für Kundenvorführungen

Der ChromaStar S, eine kompakte Dosierlösung, wurde im Juni erstmals auf dem Packaging Day im „Home of Print“ am Standort Wiesloch-Walldorf vorgestellt und steht seither für Kundenvorführungen zur Verfügung. Er ist für ein jährliches Sonderfarbenvolumen von einer bis zehn Tonnen ausgelegt. „Mit der neuen ChromaStar Serie bieten wir unseren Kunden, insbesondere im Verpackungsdruck, eine hochintegrierte Lösung, die Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit gleichermaßen verbessert“, sagt Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie & Vertrieb bei Heidelberg. „Gleichzeitig bauen wir als Systemintegrator unsere Position auf dem Markt für Verbrauchsmaterialien weiter aus und erschließen zusätzliches Wachstumspotenzial im Verpackungssegment.“

Die ChromaStar-Serie lasse sich nahtlos in den Workflow integrieren, heißt es seitens Heidelberg. Die Kombination aus Saphira Farben, Saphira Cloud, Saphira Check und Saphira Control gewährleiste durchgängige Transparenz, Rückverfolgbarkeit und konsistente Farbergebnisse. Eine separate Proofausgabe unterstützt die farbgenaue Kommunikation entlang der gesamten Prozesskette.

Mit der ChromaStar-Serie will Heidelberg den Ausbau seines Lifecycle-Geschäfts voran treiben. Die Lösung ist Bestandteil der Unternehmensstrategie, das Angebot insbesondere in wachstumsstarken Segmenten wie dem Verpackungsdruck sowie in den aufstrebenden Märkten Asiens und Lateinamerikas weiter auszubauen.

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