Halbjahresbericht

Hybrid Software meldet stabile Entwicklung im ersten Halbjahr 2026

Die Hybrid Software Group setzt weiterhin auf Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie auf den Ausbau ihrer Organisation. Die Zahl der Beschäftigten stieg innerhalb eines Jahres von 280 auf 325 weltweit.(Bild: Hybrid Software)

Die Hybrid Software Group hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 26,41 Millionen Euro erzielt und damit das Niveau des Vorjahres nahezu gehalten. Während das Geschäft mit Software für den Verpackungsmarkt zulegte, ging der Umsatz im Bereich Printing Software zurück. Für die zweite Jahreshälfte erwartet das Unternehmen eine stärkere Entwicklung.

Die Hybrid Software Group hat ihren Halbjahresbericht für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 veröffentlicht. Der Umsatz lag mit 26,41 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahreswert von 26,59 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozent. Unter Herausrechnung von Wechselkurseffekten wäre der Umsatz laut Unternehmen um 2,1 Prozent auf 27,15 Millionen Euro gestiegen.

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Unterschiedlich entwickelte sich das Geschäft in den einzelnen Bereichen. Das Enterprise-Software-Segment, das vor allem den Verpackungsmarkt bedient, steigerte seinen Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 14,6 Prozent. Im Bereich Printhead Solutions legte der Umsatz um 2,5 Prozent zu. Das operative Ergebnis dieses Geschäftsbereichs lag 46 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Segment Printing Software sank der Umsatz dagegen um 29,1 Prozent. Der Vergleich mit dem Vorjahr fällt laut Hybrid Software Group allerdings aufgrund eines Sondereffekts schwächer aus. Im ersten Halbjahr 2025 waren darin Lizenzerlöse von 1,79 Millionen Euro aus der Verlängerung eines Kundenvertrags enthalten. Dieser Umsatz wiederholte sich im laufenden Jahr nicht. Gleichzeitig meldet das Unternehmen neue Verträge für Mako Apex sowie steigende Lizenzgebühren aus Digitaldruckmaschinen, die den Harlequin RIP und SmartDFE einsetzen. Zudem wurden zwei größere Verträge mit Maschinenherstellern abgeschlossen. Die Namen der Partner sollen bekannt gegeben werden, sobald die entsprechenden Digitaldruckmaschinen ausgeliefert werden.

Das ausgewiesene Ergebnis fiel schwächer aus als im Vorjahreszeitraum. Für das erste Halbjahr 2026 weist die Gruppe einen operativen Verlust von 0,78 Millionen Euro und einen Verlust vor Steuern von 0,51 Millionen Euro aus. Im ersten Halbjahr 2025 hatte das Unternehmen noch einen operativen Gewinn von 2,21 Millionen Euro und einen Gewinn vor Steuern von 1,42 Millionen Euro erzielt. Bereinigt um bestimmte Effekte blieb das Unternehmen nach eigenen Angaben profitabel. Der bereinigte operative Gewinn lag bei 1,66 Millionen Euro, der bereinigte Nettogewinn bei 1,81 Millionen Euro.

Die liquiden Mittel stiegen von 14,46 Millionen Euro Ende Dezember 2025 auf 14,77 Millionen Euro Ende Juni 2026. Gleichzeitig zahlte die Gruppe im ersten Halbjahr 3,33 Millionen Euro an Darlehen zurück. Die Zahl der Beschäftigten weltweit erhöhte sich innerhalb eines Jahres von 280 auf 325.

Mike Rottenborn, CEO der Hybrid Software Group, kommentiert: „Die Hybrid Software Group hat im ersten Halbjahr 2026 vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds und eines stärkeren Euro eine robuste Entwicklung gezeigt.“

Das Unternehmen will auch im weiteren Jahresverlauf in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau seiner Organisation investieren. Im September stehen für die Gruppe zwei Branchenveranstaltungen in den USA auf dem Programm: Loupe Americas und Printing United. Der Vorstand geht davon aus, dass sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte stärker entwickeln wird. Voraussetzung dafür sei unter anderem, dass die Auswirkungen der US-Zölle begrenzt bleiben und sich die Wechselkurse von US-Dollar und britischem Pfund gegenüber dem Euro nicht weiter verschlechtern.