Entscheidungen der EU-Kommission und der Wettbewerbsbehörden Ende 2026 erwartet
UPM und Sappi nominieren Management für geplantes Joint Venture
von Redaktion,
UPM und Sappi haben Gunnar Eberhardt (links) zum Chief Executive Officer und Stephen Blyth zum Chief Financial Officer ihres geplanten Joint Ventures ernannt.(Bild: UPM/Sappi)
UPM und Sappi haben den Chief Executive Officer und Chief Financial Officer für das geplante Joint Venture im Bereich grafischer Papiere vorläufig nominiert. Gunnar Eberhardtwurde zum Chief Executive Officer und Stephen Blyth zum Chief Financial Officer des geplanten Joint Ventures ernannt. Aufgrund der ausstehenden behördlichen Genehmigungen und des Abschlusses der Transaktion sind die Nominierungen vorläufig.
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Als Executive Vice President leitet Gunnar Eberhardt seit Oktober 2024 erfolgreich das UPM Communication Papers Geschäft. Bevor er zu UPM wechselte, war Gunnar Eberhardt ab April 2022 als Corporate Vice President für das Adhesives Automotive OEM Business der Henkel AG & Co. KGaA verantwortlich. Außerdem war er ab dem Jahr 2000 in zahlreichen leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen sowie als Geschäftsbereichsleiter und Führungskraft mit regionaler Verantwortung bei Henkel und Osram tätig. Gunnar Eberhardt verfügt über ein Diplom in Industrial Engineering und einen Executive-Master-Abschluss in Innovations- und Technologiemanagement.
Stephen Blyth wurde im Juli 2014 zum CFO der Sappi Europe SA ernannt. Davor war er ab dem Jahr 2010 stellvertretender Konzernfinanzvorstand der Sappi International in Brüssel. Nachdem Stephen Blyth neun Jahre lang bei KPMG tätig war, wechselte er im Jahr 2005 zur Sappi Limited, Johannesburg und war dort in verschiedenen Managementrollen in den Bereichen Steuer- und Finanzwesen tätig. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Finanzierungs- und Refinanzierungstransaktionen sowie über Erfahrungswerte aus der Integration von M-Real. Stephen Blyth hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (mit Auszeichnung) und ist zugelassener Wirtschaftsprüfer.
UPM und Sappi haben das geplante Joint Venture im Jahr 2025 angekündigt und die verbindlichen Vereinbarungen hinsichtlich der Transaktion im Mai 2026 unterzeichnet. Die Transaktion erfordert noch die Genehmigung durch die Europäische Kommission und durch die Wettbewerbsbehörden weiterer Länder; die endgültigen Entscheidungen werden bis Ende 2026 erwartet. Das Joint Venture würde mit Abschluss der Transaktion seinen Betrieb aufnehmen. Wie am 28. April 2026 bekannt gegeben wurde, ist die Prüfung des Joint Ventures in die Phase II des EU-Fusionskontrollverfahrens übergegangen. Bis zum Abschluss führen UPM und Sappi ihre jeweiligen Geschäfte in ihren jeweiligen Führungsstrukturen weiterhin eigenständig und unabhängig voneinander fort.