Verpackungsdruck

Harrier-System für Farbtintenstrahl feiert Premiere auf der Interpack 2026

Auf der Interpack 2026 zeigen Think Ink, Array Technologies, HP und profi-tec das neue Farbtintenstrahlsystem Harrier Process Color Inkjet für industrielle Verpackungsanwendungen.(Bild: Think Ink / Array Technologies / profi-tec / HP)

Think Ink und Array Technologies zeigen auf der Interpack 2026 ein neues Farbtintenstrahlsystem für industrielle Anwendungen. Der Harrier Process Color Inkjet soll hohe Druckgeschwindigkeit mit vergleichsweise niedrigen Investitionskosten verbinden.

Think Ink und Array Technologies stellen gemeinsam mit HP und profi-tec auf der Interpack 2026 den Harrier Process Color Inkjet vor. Präsentiert wird das System am Stand von profi-tec in Halle 8B-F35.

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Das neue Tintenstrahlsystem ist für den industriellen Einsatz im Verpackungsbereich ausgelegt. Es arbeitet mit einer Druckbreite von 108 Millimetern in Prozessfarben und erreicht laut Hersteller Geschwindigkeiten von bis zu 180 Metern pro Minute. Ziel ist es, Farbdruck für Anwendungen zugänglich zu machen, bei denen bislang vor allem einfache Kennzeichnungen oder monochrome Systeme eingesetzt wurden.

„So wie Computermonitore einst von Schwarz-Weiß auf Farbe umgestellt wurden, macht der Harrier Prozessfarben für den Massenmarkt zugänglich“, sagte ein Sprecher der Partnerschaft. „Mit dem Wachstum des E-Commerce ist die Sekundärverpackung zu einem unverzichtbaren Instrument sowohl für die Logistik als auch für das Markenmarketing geworden. Der Harrier bietet die Farbe und Flexibilität, die erforderlich sind, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.“

Nach Angaben der Unternehmen nutzt das System wasserbasierte Pigmenttinten. Zudem kann es je nach Produktionsumgebung sowohl vertikal als auch horizontal eingebunden werden. Als Einsatzbereiche nennen die Anbieter Sekundärverpackungen, die Produktion von Papiertüten sowie verschiedene Linien für Konsumgüter.

Neben dem Harrier zeigt Array Technologies auch die Lösung Real Stamp. Damit lassen sich Verpackungen mit Barcodes, QR-Codes, RFID oder BLE-Funktionen ergänzen. Ziel sind zusätzliche digitale Funktionen sowie mehr Transparenz in der Lieferkette.