Integriertes Verlags-Produktionssystem

Nordsee-Zeitung stellt komplett auf »Funkinform Dialog« um

Zeitungsdruck
(Bild: Funkinform GmbH)
Verleger Matthias Ditzen-Blanke (links) und Funkinform-Geschäftsführer Jens Seidel wollen die Zusammenarbeit von Nordsee-Zeitung und Funkinform ausbauen und vertiefen.

Die Ditzen-Gruppe, Verlagshaus der Nordsee-Zeitung, wird in Zukunft in allen Verlagsbereichen das integrierte Produktionssystem »Dialog« aus dem Hause Funkinform (Ettlingen) einsetzen. Zum Einsatz kommen sollen das Redaktions-, Anzeigen-, Vertriebs- und CRM-Modul. Funkinform wird hierzu vier Fremdsysteme bei der Nordsee-Zeitung ablösen.

 

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Gesamtplattform für mehrkanaliges Themenmanagement

Der Entscheidung für Funkinform »Dialog« als künftige Gesamtplattform der Ditzen-Gruppe war eine intensive Marktprüfung durch eine sechsköpfige Evaluierungsgruppe vorausgegangen. Entscheidend soll dabei gewesen sein, dass bei der Funkinform-Lösung aus einem System heraus in alle Verlagsbereiche und Publikationskanäle gearbeitet werden kann. Eine Oberfläche und ein Datenpool für die Redaktion, die Anzeigenabteilung, den Vertrieb und das CRM-System – das waren die anspruchsvollen Ziele des Verlags, um das mehrkanal-orientierte, produktübergreifende Themenmanagement weiter zu optimieren.

Durch die Möglichkeit des crossmedialen Arbeitens in alle Publikationskanäle soll für den Verlag ein Höchstmaß an Mobilität und Flexibilität entstehen. Zudem haben die Nordsee-Zeitung und Funkinform für die wichtigsten Zukunftsbereiche eine Technologiepartnerschaft beschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft soll die technologische Basis für die neuen Webportale und digitalen Produkte entwickelt werden.

 

»Zeitungsdruck goes omnichannel«

Ein wesentlicher Teil der Zukunft des Medienhauses liege im Digitalen, so die Nordsee-Zeitung. Die Redaktion habe mit Arbeitsteilung und Spezialisierung auf die Herausforderungen reagiert. So würden Reporter und freie Mitarbeiter exklusive Inhalte erarbeiten, während Channel-Manager daraus Produkte für die einzelnen Publikationskanäle erstellen. Die Reporter berichten dazu konsequent mobil über die Weboberfläche des »Dialog Mec«. Diese saubere Rollenverteilung sei eine Grundvoraussetzung für den journalistischen Erfolg.

Neben dem Reichweiten-Portal »nord24.de« soll nun auch ein kostenpflichtiges Premium-Portal aufgebaut werden.

 

Hintergrundinformation: Ditzen-Gruppe

Die Nordsee-Zeitung GmbH ist Teil der Ditzen-Gruppe. Die Ditzen GmbH & Co. steuert als Holding mehrere Verlagsunternehmen in der Region. Zur Gruppe gehören:

  • Nordsee-Zeitung GmbH, Verlag der Nordsee-Zeitung
  • Verlag Wilhelm Böning, Verlag der Kreiszeitung Wesermarsch GmbH & Co. KG
  • J.F. Zeller GmbH & Co., Verlag der Zevener Zeitung
  • Nordwestdeutsche Verlagsgesellschaft mbH, Verlag des Sonntagsjournals der Nordsee-Zeitung
  • Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH, Buchverlag
  • Weser-Eilboten GmbH
  • Druckzentrum Nordsee

 

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