Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
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Erhöhung des Eigenkapitals durch Investorengelder

Scheufelen: Weitere Investoren setzen auf Graspapier-Konzept

Aktuell läuft die Produktion von Graspapier bei Scheufelen auf der PM5.(Bild: Deutscher Drucker/Petra Ebeling)

Wie kürzlich bekannt wurde, hat die Papierfabrik Scheufelen GmbH (Lenningen) im Dezember 2018 weitere Investoren für ihr Graspapier-Frischfaserkonzept gewinnen können. Eine Reihe von Investoren habe das Potenzial an Papieren aus Grasfasern sowie anderen Einjahrespflanzen erkannt und in die Papierfabrik investiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dies habe für eine “signifikante” Erhöhung des Eigenkapitals gesorgt.

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Das neue Kapital soll für den Ausbau der Graspapier-Produktion eingesetzt werden und der deutlichen Steigerung der für den Lebensmittel- und Einzelhandelsbereich bereitgestellten Graspapiermengen dienen.

Graspapier eignet sich laut Scheufelen insbesondere zur Herstellung von Verpackungen mit Lebensmittelkontakt, darunter Einkaufstüten, flexible Verpackungen oder Wellpapp- und Faltschachteln. Es findet aber auch Einsatz für graphische Anwendungen wie z.B. Notizblöcke, Bücher und Schreibpapier. Mit der natürlichen wasser- und fettabweisenden Beschichtung von Scheufelen soll Graspapier auch eine Alternative für traditionell aus Plastik hergestellte Artikel wie Mulchfolien, Becher und Einweggeschirr, Kreditkarten und anderes sein.

„Mit unserem Investment in die Papierfabrik Scheufelen unterstützen wir ein Unternehmen, dass sich mit innovativen nachhaltigen Produkten an einer längst fälligen Trendwende beteiligt“, begründet Moritz Kortekangas, Chief Investment Officer des Single Family Office Imladris das Investment.

Jochen Wermuth, Gründer des Private Equity Fund Green Growth Fund 2 (GGF2) und einer der Investoren, die dem Unternehmen Mitte 2018 den Neustart ermöglichten (siehe auch print.de vom 2.7.2018), meint: „Wir freuen uns, die jüngste Kapitalerhöhung vorangetrieben zu haben und damit einen weiteren Anstoß zu geben, dass die Papier- und Verpackungsindustrie weltweit deutlich nachhaltiger und innovativer wird.“

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