Strukturierte Druckdaten-Übergabe mit radixSubmit reduziert manuelle Arbeit in der Vorstufe
von Redaktion,
Im Upload-Portal radixSubmit ordnet der Auftraggeber die Seiten einer 12-seitigen Broschüre per Drag-and-Drop den richtigen Positionen zu. Die Zuordnung erfolgt visuell und wird direkt im System geprüft.(Bild: calibrate)
Viele Druckereien erhalten Druckdaten über verschiedene Kanäle wie E-Mail, WeTransfer oder USB-Stick. Dabei fehlen oft wichtige Metadaten oder sie sind unvollständig. Das führt zu manueller Nacharbeit und Rückfragen. Mit radixSubmit soll die Übergabe von Druckdaten klarer strukturiert werden. Der Artikel erklärt, wie der Upload-Prozess funktioniert und welche Schritte dabei automatisiert werden.
In vielen Druckereien und in der Vorstufe ist die Datenannahme ein wiederkehrendes Problem. Druckdaten kommen über unterschiedliche Wege an, zum Beispiel per E-Mail, über WeTransfer, FTP oder USB-Stick. Die dazugehörigen Informationen wie Auftragsnummern oder technische Angaben fehlen dabei häufig oder sind fehlerhaft. Das führt dazu, dass Mitarbeiter die Daten manuell prüfen, zuordnen und bei Kunden nachfragen müssen.
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Mit radixSubmit wurde ein Upload-Portal entwickelt, das diese Übergabe strukturieren soll. Auftraggeber laden ihre Druckdaten nicht einfach hoch, sondern werden durch einen festen Prozess geführt. Die Auftragsinformationen stammen entweder aus einem bestehenden MIS-System der Druckerei oder werden über ein Template hinterlegt. Ein solches Template kann zum Beispiel eine definierte Broschüre mit Seitenumfang, Farbigkeit und Cover enthalten und mehrfach verwendet werden.
Beim Upload erfolgt bereits eine erste automatische Prüfung der Daten über die radixAPI. Noch bevor die Daten in der Druckerei ankommen, erhalten Nutzer eine Rückmeldung, ob die Dateien grundsätzlich den Anforderungen entsprechen. Dadurch entfallen erste manuelle Prüfschritte.
Ein zentraler Bestandteil ist die visuelle Seitenzuordnung durch den Auftraggeber selbst. In einer grafischen Oberfläche werden die hochgeladenen Seiten einzelnen Positionen im Dokument zugeordnet, zum Beispiel Umschlag außen, Umschlag innen oder Inhaltsseiten. Die Seiten werden dabei als Vorschau angezeigt und per Drag-and-Drop platziert. Der Status der Prüfung wird direkt angezeigt, sodass sichtbar ist, ob alle Seiten korrekt zugewiesen und alle Prüfungen bestanden sind.
Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, stehen strukturierte Metadaten und geprüfte Druckdaten zur Verfügung. Auf dieser Basis können weitere Prozesse in der Druckerei automatisiert ablaufen, etwa die erweiterte Datenprüfung, die Druckfreigabe oder die Bogenmontage. Manuelle Eingriffe sind dabei nicht mehr erforderlich, sofern die Daten vollständig und korrekt übergeben wurden.
radixSubmit befindet sich bereits bei mehreren Druckereien im praktischen Einsatz in einer Beta-Phase. Dabei wird das System im laufenden Betrieb getestet und weiterentwickelt.