Etikettenpapiere

UPM entwickelt fettdichtes Papier für Etiketten

UPM Asendo 80 ist ein neues Etikettenpapier mit Fettbarriere, das ohne PFAS hergestellt wird.(Bild: UPM)

UPM Specialty Materials überträgt seine Barrieretechnologie von Verpackungspapieren erstmals auf Etiketten. Das neue UPM Asendo 80 soll fettbeständige Etiketten ohne PFAS ermöglichen und richtet sich unter anderem an Anwendungen im Lebensmittelbereich.

UPM Specialty Materials hat erstmals ein Etikettenpapier mit einer Barrieretechnologie ausgestattet, die das Unternehmen bereits bei Verpackungspapieren einsetzt. UPM Asendo 80 ist für Anwendungen gedacht, bei denen Etiketten mit Fett in Kontakt kommen können, etwa bei Verpackungen für Olivenöl.

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Hintergrund sind unter anderem die neuen Vorgaben der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR). Seit dem 12. August 2026 gelten in der Europäischen Union Beschränkungen für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) in Verpackungen mit Lebensmittelkontakt. UPM gibt an, bei der Herstellung seiner Papiere in keiner Produktionsstufe PFAS einzusetzen. Die einzelnen Papiersorten werden zudem von unabhängigen Laboren geprüft. Die entsprechenden Unterlagen können von den Verarbeitern für ihre Kunden genutzt werden.

Das neue Papier hat ein Flächengewicht von 80 g/m² und ist mit verschiedenen Klebstofftypen einsetzbar. Es eignet sich für UV-Flexodruck und UV-Inkjetdruck. UPM Asendo 80 ist außerdem als FSC- oder PEFC-zertifizierte Variante erhältlich und erfüllt laut UPM die Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) für den Einsatz im Lebensmittelkontakt.

„Mit der Übertragung unserer Barrieretechnologie von Verpackungspapieren auf UPM Asendo™ 80 erhalten Etikettenhersteller Zugang zu einer Fettbeständigkeit, die sich über viele Jahre in anspruchsvollen Verpackungsanwendungen bewährt hat. Gleichzeitig unterstützt sie Verarbeiter dabei, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und höherwertige Etikettenanwendungen zu bedienen“, sagt Kirsi Lahtela, Product Manager bei UPM Specialty Materials.

Für konkrete Anwendungen können Verarbeiter Muster anfordern und das Papier unter ihren eigenen Produktionsbedingungen testen. Dabei unterstützt das technische Team von UPM die Evaluierung.