Mit der Kyocera TASKalfa Pro 15000c neue Kunden ansprechen

Mehr als ein Lieferant: MOD setzt seit über 10 Jahren auf den Service von ITA Systeme

Hochzufrieden mit dem neuen System (v. l.): Alexander Sickinger (Prokurist, MOD), Peter Steinmüller (Geschäftsführer, MOD), Reinhold Scheil (Verkaufsberater Production Printing, ITA), Nico Semrau (Operator, MOD), Sebastian Kronenberg (Marketing, Kyocera) und Chris Hänel (Gebietsverkaufsleiter Nord, Kyocera).(Bild: Christian Lukas)

Als wir die Kyocera TASKalfa Pro 15000c vor knapp einem Jahr gekauft haben, hatten wir noch keine Kunden für ihre Anwendungen“, erzählt Alexander Sickinger, Prokurist und Leiter des Digitaldrucks bei MOD Offsetdruck in Dassow. „Aber wir haben gesagt: Was dieses System kann, das ist so gut, dafür begeistern wir unsere Kunden.“ 

Wenn Geschäftsführer Peter Steinmüller die Geschichte von MOD erzählt, ist das spannend wie ein Roman. „MOD wurde 1992 im Schatten von ODS gegründet: Das war ein CD-Presswerk, das hier kurz nach der Wende hochgezogen wurde.“ Mit staatlichen Aufbaugeldern entstand ein Gigant, „der in seinen Bestzeiten 1.200 Mitarbeiter beschäftigte, um 2007 eine spektakuläre Pleite samt einer Welle an Gerichtsprozessen und Kollateralschäden hinzulegen, zu denen auch MOD zählte.“ Seit 1999 leitete Steinmüller die Druckvorstufe der Druckerei, die de facto exklusiv für ODS arbeitete. Da Banken an einem Fortbestehen kein Interesse hatten, entschloss sich Steinmüller mithilfe privater Investoren MOD selbst zu übernehmen: „Wir waren maschinell sehr gut aufgestellt, aber mussten uns neue Geschäftsfelder erschließen.“

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2016 kamen mit dem gelernten Schriftsetzer Alexander Sickinger der Digitaldruck und ein neues, umfangreiches B2B-Webshop-Angebot ins Haus, „was uns eine ganz neue Kundenansprache ermöglichte.“ Mit 24 Mitarbeitern produziert das Unternehmen im Bogenoffset- und Digitaldruck. Das Kundenspektrum reicht inzwischen von regionalen Auftraggebern verschiedenster Branchen und Banken bis hin zu international tätigen Unternehmen mit hohem Versandaufkommen. Ergänzt wird das Angebot durch ein breites Faltschachtelportfolio, das auf langjähriger Erfahrung in diesem Segment aufbaut.

Die Kyocera TASKalfa Pro 15000c verarbeitet auch hohe Auflagen im Bogendruck vollautomatisch. (Bild: Christian Lukas)

Rundum-Support durch ITA-Systeme

Als Alexander Sickinger die Kyocera TASKalfa Pro 15000c erstmals live im Demoraum von ITA in Norderstedt erlebte – ITA und Kyocera hatten eine gemeinsame Präsentation durchgeführt –, war er sofort begeistert: Das Druckbild ist scharf, die Geschwindigkeit enorm. Ein unschlagbarer Vorteil: „Da das Inksystem keine Fixierwalzen benötigt, bleibt das Papier absolut plan und beispielsweise perfekt für die anschließende Kuvertierung im Lettershop.“ Die wasserbasierte Pigmenttinte verhindert zudem statische Aufladung und Papierstau beim Kuvertieren.

Die gesamte Abwicklung des Geschäfts wurde an die ITA Systeme und Vertriebsmanager Reinhold Scheil übergeben. Mit dem Partner verbindet MOD eine besondere Geschichte. „Als wir 2016 in den Digitaldruck einstiegen, stand uns ITA bei den nötigen Neuanschaffungen mit Rat und Tat weit über den technischen Support hinaus zur Seite und baute uns quasi über Nacht den gesamten Maschinenpark auf“, betont Peter Steinmüller. „ITA ermöglicht es uns“, ergänzt Alexander Sickinger, „herstelleroffen zu bleiben und dennoch den gesamten Techniksupport zuverlässig aus einer Hand zu bekommen.“

Dass MOD sich für Kyocera entschieden hat, freut derweil Chris Hänel, Gebietsverkaufsleiter Nord des japanischen Druckmaschinenentwicklers, zumal die Zusammenarbeit keine Einbahnstraße ist: MOD liefert wertvolles Feedback direkt aus der Praxis. „Es war nicht ganz leicht, die Kyocera mit ihrem Fiery-Controller nahtlos in unseren Flux-Workflow zu integrieren“, erklärt Sickinger. „Und genau dieser Input aus dem echten Produktionsalltag“, betont Hänel, „ist für uns Gold wert.“ Kyocera reagiert bereits darauf: „Künftig werden wir eigene Controller anbieten, um solche Systemintegrationen einfacher und flexibler zu gestalten.“ Jetzt schon bietet man mit dem &Stream-Controller von TagG Informatique eine weitere leistungsfähige Option, die die native Verarbeitung von IPDS-Datenströmen ermöglicht.

Blick in den Papierlaufweg: Da keine heißen Fixierwalzen benötigt werden, bleibt die Materialbelastung minimal. (Bild: Christian Lukas)

Flexibel in Sachen Papier

Während viele Akzidenzdruckereien Inkjet-Systeme noch mit Skepsis betrachten, unter anderem weil Standard-Offsetpapiere oft nicht die gewünschte Qualität oder Prozesssicherheit bieten, sieht man das in Dassow gelassen.

„Man muss das eben genau kalkulieren“, weiß Alexander Sickinger aus rund einem Jahr Praxis. Das eingesetzte, etwas teurere Naturpapier ist präzise auf die Tinte abgestimmt und sorgt für einen stabilen Produktionsprozess ohne Reibungsverluste.

„Das zahlt sich im Alltag doppelt aus“, fügt ITA-Vertriebsmanager Reinhold Scheil hinzu. „Ich sehe ja, dass es seit der Installation so gut wie keine Technikereinsätze gegeben hat. Zudem reduziert das System den Stromverbrauch und damit auch die CO₂-Emissionen, da keine Heizwalzen aufgeheizt werden müssen. Das ist ein Faktor, der in jeder modernen Betriebskalkulation eine Rolle spielt.“

Und nicht nur das: „Ein Beispiel aus dem Tagesgeschäft: Neulich haben wir 130.000 Briefbogen gedruckt“, berichtet Alexander Sickinger, „mit sehr wenig Farbe und komplett ohne die im Offset übliche Makulatur. Allein durch den geringen Farbverbrauch konnte der Auftrag unterm Strich günstiger realisiert werden als im klassischen Digital- und Offsetdruckumfeld.“ Eine Investition, die sich defintiv gelohnt hat.

Vor etwa zehn Jahren kam der Digitaldruck mit seinen vielfältigen Möglichkeiten bei MOD ins Haus. (Bild: Christian Lukas)

Kontakt:

MOD Offsetdruck
www.mod-medien.com

Kyocera Document Solutions Deutschland
www.kyoceradocumentsolutions.de

ITA Systeme
www.ita-systeme.de