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Interview mit Theo Probst-Bartolomee und Björn P. Böer

Druckprodukt Mitarbeitermagazin – wohin geht die Reise?

Experten für interne Kommunikation: Theo Probst-Bartolomee und Björn P. Böer (v.l.) von wdv.

Quo vadis, Mitarbeitermagazin? Diese Frage richtete für Print.de unsere Autorin Nicola Scheifele an Björn P. Böer, Chefredakteur Wirtschaftsmedien bei der Bad Homburger Agentur wdv, und seinen Kollege Theo Probst-Bartolomee, Leiter des Competence Center Design. Gemeinsam geben sie Crashkurse für Mitarbeitermagazine bei der Deutschen Presseakademie in Berlin und der Münchner Akademie der Deutschen Medien.

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print.de: Welche Rolle spielt heutzutage ein gedrucktes Magazin in der Mitarbeiterkommunikation?

Björn P. Böer: Printmagazine spielen nach wie vor eine große Rolle, denn viele Mitarbeiter sind immer noch offline – zumindest, was den Zugriff auf das betriebliche Intranet angeht. Zwar haben alle ein privates Smartphone, doch verhindern häufig Datenschutz oder Firewalls das leichte Einloggen ins Firmennetz. Zu diesen eher technischen Gründen kommen kommunikative Argumente für den Einsatz von Print: Das haptische Erleben, die besondere Wertschätzung, die Möglichkeit zum Weiterreichen an Freude und Familienmitglieder und damit eben auch an potenzielle Mitarbeiter sprechen vielfach für den Einsatz von Printmagazinen.

print.de: Wie oft sollte es erscheinen?

Böer: Eine nach wie vor gültige Faustregel ist das quartalsweise Erscheinen: Umfragen zeigen, dass diese Mindestfrequenz eine Wahrnehmung des Magazins als Regelkommunikation ermöglicht – bei geringerer Frequenz wirkt das Medium auf viele Empfänger wie ein „One-Shot“. Die Zahl der Ausgaben sollte sich aber stets nach dem angestrebten Kommunikationsziel – etwa Change-Prozess begleiten, Identität stiften, Strategie erläutern – und den übrigen Kommunikationsmitteln richten.

print.de: Welche Inhalte finden sich darin?

Böer: Inhalte und damit auch Umfang sollten zwei Regeln folgen: Der Content muss dem Kommunikationsziel dienen und aus Leserperspektive interessant aufbereitet sein. Es gilt die Devise „Niemals langweilen!“, denn sonst wird das Medium schlicht nicht gelesen Ein Mitarbeitermagazin ist schließlich keine Pflichtlektüre, sondern konkurriert mit den neuesten Nachrichten auf Whatsapp und lustigen Videos auf Youtube um Aufmerksamkeit.

print.de: Was ist bei der Gestaltung zu beachten?

Theo Probst-Bartolomee: Professionelles Editorial Design fördert die Leserbindung. Ein von Hilfskräften nach Gutdünken zusammengeklöppeltes Blättchen nimmt niemand gern in die Hand; die gewünschten Botschaften werden nicht transportiert und rezipiert. Diesen Aufwand kann sich jeder sparen. Also entweder richtig oder gar nicht.

print.de: Wie wichtig sind Veredelungen oder crossmediale Elemente?

Probst-Bartolomee: Moderne Druckdienstleister sollten sich als Teil des Projektteams verstehen: Sie sind keine reinen Lieferanten, sondern tragen durch innovative Ideen dazu bei, die Kommunikation zu unterstützen. Dafür müssen sie nicht alles Druckspezifische selbst beherrschen und inhouse anbieten, aber sie müssen wissen, wie und zu welchen Konditionen es integriert werden kann.

print.de: Was wird vom Druckdienstleister erwartet?

Probst-Bartolomee: Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, was nicht bedeuten muss: Full-Service zu Online-Preisen. Kunden sind nämlich durchaus bereit, mehr Geld auszugeben für ein engagiertes, jederzeit ansprechbares Team, das mitdenkt, besondere Lösungen für spezielle kommunikative Aufgaben anbietet und termintreu arbeitet.

Wie sich das Geschäftsfeld „Interne Kommunikation“ für Druckereien lohnen kann und was aktuelle Studien und Experten dazu sagen, erfahren Sie außerdem in der aktuellen Printausgabe Nr. 12 von Deutscher Drucker. Das Heft steht im print.de-Shop zum Download oder als Einzelheft bereit.

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