Produkt: Deutscher Drucker 22/2018
Deutscher Drucker 22/2018
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Innovationszentrum (IVZ) für die Druckindustrie in Wiesloch-Walldorf

Heidelberg eröffnet neues Forschungszentrum

Gemeinsam eröffnen Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (2.v.l.) und Heidelberg CEO Rainer Hundsdörfer (l.), Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg Technology (3.v.l.) und Frank Kropp, Leiter Forschung & Entwicklung (r.), vor rund 200 geladenen Gästen das neue Innovationszentrum am Standort Wiesloch-Walldorf.

Mit der Eröffnung ihres neuen Innovationszentrums (IVZ) am Hauptsitz im baden-württembergischen Wiesloch-Walldorf will die Heidelberger Druckmaschinen AG den digitalen Transformationsprozess in der Branche vorantreiben. Das Unternehmen sichert mit dem neuen Zentrum nach eigenen Angaben „zahlreiche Arbeitsplätze“.

Eine erst im Oktober veröffentlichte Analyse des Weltwirtschaftsforums (WEF) aus Genf war zu dem Ergebnis gekommen, dass Deutschland das innovationsfähigste Land der Welt sei, vor den USA. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Europa mittlerweile die wettbewerbsfähigste. Bislang war das die Schweiz. Weltweit rangiert Deutschland bei der Wettbewerbsfähigkeit auf Rang drei.

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In diesen Kontext passt, dass Heidelberg jährlich mehr als 100 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Und im neuen Innovationszentrum sollen über 1.000 Mitarbeiter an der digitalen Zukunft von Heidelberg und der Druckbranche arbeiten.

Strukturell bedingt geht der Druck von Zeitungen und Zeitschriften zurück, was aber nicht das Kerngeschäft von Heidelberg ist. Insgesamt wächst die Branche weltweit, wesentlich getrieben durch Verpackungen und Etiketten. In Summe setzt die Druckindustrie jährlich über 400 Mrd. Euro um. Zudem erschließt Heidelberg zunehmend auch neue Marktsegmente außerhalb der grafischen Industrie, wie zum Beispiel im Bereich der E-Mobilität.

Neue Arbeitswelt

Investitionen von rund 50 Mio. Euro steckt Heidelberg in das neue Innovationszentrum. Mit dessen Eröffnung, bei der auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zugegen war, beginnt auch für die Mitarbeiter ein neues Zeitalter bei der Gestaltung ihrer Arbeitswelt.

Das Gebäudekonzept zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern bzw. die Teamarbeit so einfach wie möglich zu machen. So gibt es neben persönlichen Arbeitsplätzen nicht fest zugeordnete Büroumgebungen sowie aufgelockerte Sitzmöglichkeiten und sogar Arbeitsmöglichkeiten im Freien zur Förderung der Teamarbeit. Interaktive Monitore ermöglichen digitale Reviews. Ein Bistro und verschiedene Pausenzonen und Kaffeeküchen stehen sowohl den Mitarbeitern als auch Gästen zur Verfügung. Zugleich gibt es zahlreiche Rückzugszonen für ruhiges und ungestörtes Arbeiten.

Eine ehemalige Produktionshalle mit rund 500 Mitarbeitern ist in ein Innovationzentrum für über 1.000 Personen umgebaut worden. Auf insgesamt rund 40.000 m² Bruttofläche sind am Standort Wiesloch-Walldorf jetzt rund 26.000 m² Bürofläche und etwa 14.000 m² Fläche für Labore und den Versuch entstanden. Die Bürofläche besteht aus 13 Quartieren für jeweils 80 Mitarbeiter, für die 43 Labore stehen allein rund 3700 m² Fläche zur Verfügung.

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Deutscher Drucker 12/2019
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