Verpackungsproduzent Edelmann installiert eine Landa S10

Landa-Maschine ist unterwegs nach Deutschland

Seit der Drupa 2012 hat Landa seine angekündigten Maschinenlieferungen mehrfach verschoben. Zuletzt hieß es im April 2017, dass bei dem deutschen Verpackungs- und Veredelungs-Spezialisten Edelmann im Dezember 2017 ein Betatest anlaufen würde. Auch dieser Termin konnte nicht gehalten werden. Doch jetzt ist es soweit: Wie Deutscher Drucker erfuhr, ist eine Landa S10 Nanographic Printing Press auf dem Transportweg nach Deutschland unterwegs. Bei Edelmann soll die Landa S10 in den nächsten Tagen installiert werden. Deutscher Drucker sprach mit Oliver Sattel, Leitung Technik und Produktion bei Edelmann.

 

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Deutscher Drucker: Ist die Landa-Maschine, wie im April 2017 für Dezember 2017 von Landa angekündigt, schon bei Edelmann installiert?
Oliver Sattel: Die Maschine ist auf dem Transportweg und die Installation wird im Februar am Edelmann Group Standort Heidenheim erfolgen.

Wann soll der Beta-Test beginnen und haben Sie bereits einen Eindruck von der Druckqualität der Maschine bekommen können (beim Hersteller)?
Die Beta wird sofort starten, sobald die Installation der Maschine abgeschlossen ist. Was wir bisher, zusammen mit Landa, in Israel getestet haben, zeigt sehr gute Ergebnisse.

Welche Beweggründe waren bei Edelmann ausschlaggebend, sich für die Landa S10 zu entscheiden?
Die Edelmann Group hat sich für die Landa S10 entschieden, da die Nanographie die zukunftsweisende digitale Drucktechnologie ist, die aufgrund der zu erzielenden hohen Druckgeschwindigkeit, der hohen Qualität und der leuchtenden Farben, eine industrielle Fertigung in der gleichen Art und Weise wie der Offsetdruck zulässt und darüber hinaus noch eine Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten bietet.

Wie beurteilen Sie die Technologie, welches sind für Sie die Vorteile?
Wir beurteilen die Technologie als zukunftsweisend und „game changing“. Um nur einige Vorteile zu nennen: Wir sehen eine sehr hohe, Offset-ähnliche Druckgeschwindigkeit ohne Druckplatten und Makulatur, Priming wird nicht benötigt, was für uns bei anderen Technologien bereits zu Problemen geführt hat und es besteht die Möglichkeit, auf nahezu jedes Material zu drucken, sei es Papier, Karton oder Folie. Die S10 ist natürlich auch eine digitale Druckmaschine und bietet alle digitalen Möglichkeiten, wie „Variable Imaging“ und „Variable Data“, was uns eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für unsere Kunden eröffnet.

Für welche Jobs wird die Maschine hauptsächlich zum Einsatz kommen?
Ein Teil der Jobs werden kleinere- und mittlere Auflagen aus dem Offsetdruck sein, die auf die Landa S10 transferiert werden, natürlich werden wir auch Faltschachteln für neue Märkte und neue Produkte auf der Maschine produzieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Technologie noch sehr vieles darüber hinaus bietet und wir haben gerade erst begonnen, dies auszuloten.

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