"Mindhacker" Norman Alexander gibt Tipps

“Mindhacking” im Vertrieb? Wie Gedankenlesen beim Verkauf helfen kann

Mindhacker Norman Alexander hat bei einem Kundenevent bei Kohlhammer Druck verraten, welche Fähigkeiten dabei helfen können, die Gedanken des Gegenübers zu "entschlüsseln".
Mindhacker Norman Alexander hat bei einem Kundenevent bei Kohlhammer Druck verraten, welche Fähigkeiten dabei helfen können, die Gedanken des Gegenübers zu "entschlüsseln".

Wer hat sich nicht schon mal gefragt, was ein anderer wohl gerade denkt, wie er „tickt“? Oder welche „Knöpfe“ man beim Gegenüber drücken müsste, um zum Beispiel in einer Verhandlung das Beste für sich rauszuholen. Lassen sich Gedanken wirklich entschlüsseln? „Mindhacker“ Norman Alexander hat bei einem Kundenevent bei Kohlhammer Druck (Obertürkheim) verraten, welche Kommunikationstechniken genau dabei behilflich sein können.

Eines gleich vorweg: Gedankenlesen ist nichts Übersinnliches. Ganz im Gegenteil: „Gedankenlesen ist eine hohe Form der Kommunikationskunst“, sagt „Mindhacker“ Norman Alexander. Das heißt auch: Gedankenlesen lässt sich erlernen. Es gibt verschiedene Kommunikationstechniken, mit deren Hilfe Menschen herausfinden können, was ihr Gegenüber gerade beschäftigt – und das kann nicht nur im privaten Umfeld von Vorteil sein, sondern auch im beruflichen. Denn zwischen Menschen läuft es im Grunde genommen doch meist gleich ab: Menschen, die sich ähneln, neigen dazu, sich zu mögen. Es fällt ihnen leicht, eine vertrauensvolle Beziehung zueinander aufzubauen. „Das bedeutet: aus Gemeinsamkeiten entsteht Vertrauen“, so Alexander. Und genau das ist auch im Verkauf wichtig, um erfolgreich Abschlüsse zu erzielen.

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Welche Fähigkeiten helfen also dabei, die Gedanken des – in diesem Falle – Kunden zu “entschlüsseln”? Das “Mindhacking” basiert laut Norman Alexander auf drei wesentlichen Fähigkeiten, die sich zum Teil gezielt trainieren lassen und die der Fachmann mit folgenden Tipps verknüpft:

  • Beobachtung: Fokus auf das Gegenüber, Gesamtsituation im Blick behalten, sich vorab überlegen, welche Gedanken der andere haben könnte und was ihn bewegt, „Angeln“ und vor allem auf die kleinen, unbewussten Reaktionen achten
  • Menschenkenntnis: Persönlichkeiten „lesen“, universelle Aussagen nutzen, Personas für die verschiedenen z.B. Kundentypen erstellen (z.B. nach Altersabschnitt sortiert) mit den jeweils typischen Fragestellungen und Gedanken, Achtung: diese „Schubladen“ immer ein bisschen offen halten für Änderungen
  • Intuition: lernen, wieder mehr auf das „Bauchgefühl“ zu vertrauen

Wer genauer wissen, was hinter den einzelnen Punkten steht, der findet in der aktuellen Ausgabe von Deutscher Drucker im Artikel “Mit Gedankenlesen zum Erfolg” einen ausführlicheren Bericht über den Vortrag des Mindhackers. DD4/2019 kann im print.de-Shop sowohl gedruckt bestellt als auch digital heruntergeladen werden.

PDF-Download: Deutscher Drucker 4/2019

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