Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
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Gesamtsumme liegt nun bei fast 35 Mrd. US-Dollar

Xerox erhöht sein Angebot für die Übernahme von HP

Xerox erhöht sein Übernahmeangebot für HP
Xerox hat sein Übernahmeangebot an HP von 22 auf 24 US-Dollar pro Aktie erhöht. Damit würde sich die Akquisition auf eine Gesamtsumme von fast 35 Milliarden US-Dollar belaufen.

Um den deutlich größeren Wettbewerber HP zu übernehmen, hat Xerox sein Angebot noch einmal erhöht. Das neue Angebot, das nun 24 statt 22 US-Dollar pro Aktie vorsieht und ab Anfang März gelten soll, beläuft sich damit auf eine Gesamtsumme von fast 35 Milliarden US-Dollar. Die bisherige Offerte von Xerox hatte der HP-Verwaltungsrat in den letzten Wochen wiederholt mit dem Argument abgelehnt, es würde die Marke HP zu niedrig bewerten.

Wie Xerox erklärt, werde sich der neue Preis pro Aktie jeweils aus 18,40 US-Dollar in Bar und 0,149 Xerox-Aktien zusammensetzen. Das neue Angebot soll dabei keinen Bedingungen – etwa im Bezug auf die Finanzierung oder einer Prüfung der Finanzen von HP – unterliegen. Der Wert, der aus dem Zusammenschluss von HP und Xerox entstünde, so Xerox, würde jeden Wert übersteigen, “den HP mit der Überarbeitung seines strategischen Planes oder der Änderung seiner Kapitalzuteilungspolitik hinsichtlich zusätzlicher Aktienrückkäufe” erreichen könne.

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HP hatte das Angebot von Xerox in den vergangenen Monaten immer wieder abgelehnt. Gründe dafür waren jedoch nicht nur die vermeintliche Unterbewertung der Marke HP. Auch Fragen nach der Absicherung der Finanzierung, nach der zukünftigen Ausrichtung und Strategie sowie nach der Schuldenlast des kombinierten Unternehmens wurden aufgeworfen.

Als Antwort darauf hatte Xerox-Chef John Visentin im Januar 2020 verbindliche Finanzierungszusagen in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar durch die Geldinstitute Citi, Mizuho und der Bank of America bekanntgegeben. Kurz darauf folgte zudem die Ankündigung, den HP-Verwaltungsrat austauschen und bei der nächsten HP-Hauptversammlung mit eigenen Kandidaten besetzen zu wollen.

Eine öffentliche Reaktion von HP zum nach oben korrigierten Übernahmeangebot von Xerox ist bisher nicht bekannt.

 

Mehr über die mögliche Übernahme von HP durch Xerox und die Chronologie der Ereignisse können Sie auf print.de nachlesen:

 

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Produkt: Deutscher Drucker 4/2020
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. XEROX hat bereits in 2019 sein Branding geändert und den „Ball“ aus seinem CD entfernt. Das sollten Sie bitte bei der Erstellung von Bildmontagen zu ihren Artikeln berücksichtigen.
    Vielen Dank!

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    1. Hallo Herr Komischke,
      vielen Dank für den Hinweis – wir haben die Grafik entsprechend geändert.
      Freundliche Grüße,
      Ihr print.de-Team

      Auf diesen Kommentar antworten
  2. Der einzige Kommentar hier bezieht sich auf ein nerdiges Typo-Grafik-Klugscheißer-Thema. “Das Logo ist fehlerhaft”. Lustig. Das eigentliche Drama der Geschichte, interessiert das niemand? Ein Dilemma der Druck-Künstler, dass der Business-Aspekt immer noch wenig verstanden wird (Polemik zur Anregung von weiteren Kommentaren) 🙂

    Solch eine Übernahme wäre ein Super-GAU für die Druck- und IT-Industrie. Doch so wie es aussieht, wiegen die Interessen der Aktionäre mehr. Wenn viel Geld gemacht werde kann, ist das Zerschlagen von Firmen und Produkten mit soliden Kunden-Stämmen nur noch Kollateralschaden auf dem Weg zur Ausschüttungs-Maximierung.

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    1. Die Druckindustrie ist schon lange kein Wachstumsmarkt mehr. Auch das dauernde Gerede vom Wachstum des Digitaldrucks ist völliger Unsinn. Hier wird nur konventionelle Technik durch neue Technik ersetzt – und das nicht einmal 1:1. Das heisst die einsteigenden Digitaltechnoligien kompensieren nicht die ausscheidenden konv. Technologien. Insofern ist Verdrängung die einzige Überlebensmöglichkeit. und da Xerox HP weder technologisch noch strategisch bezwingen kann bleibt nur sehr viel Geld in die Hand zu nehmen und den Konkurrenten vom Markt wegzukaufen. Wäre ja nicht das erste mal, dass der vermeintlich besser aufgestellte vom vermeintlich Schwächeren übernommen wird. Am Ende wird 1 + 1 in der Summe bestenfalls 1,3 ergeben. Volkswirtschaftlich ein Desaster.

      Auf diesen Kommentar antworten

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