Positionierung im Kerngeschäft als Systemintegrator
Hauptversammlung von Heidelberg stimmt allen Beschlussvorschlägen zu
von Redaktion,
Dr. David Schmedding, CSO, Jürgen Otto, CEO und Dr. Martin Sonnenschein, Aufsichtsratsvorsitzender, auf der virtuellen Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2025/26 in Mannheim (v.l.n.r.).(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)
Auf der virtuellen Hauptversammlung der Heidelberger Druckmaschinen AG für das Geschäftsjahr 2025/26 waren rund 23 Prozent des Grundkapitals vertreten. Der Vorstand erläuterte den Aktionären in einer Liveübertragung über das Internet die Strategie des Unternehmens, die Bilanzzahlen des vergangenen Geschäftsjahres (1. April 2025 bis 31. März 2026) sowie die künftigen Aussichten.
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Heidelberg hat nach eigener Aussage “mit höherer Effizienz sowie konsequenten Kostensenkungen die Basis für eine nachhaltige Ergebnisverbesserung gelegt”. Zugleich wurden strategische Initiativen umgesetzt, um die Marktposition im Kerngeschäft auszubauen und mit der Tochterfirma HD Advanced Technologies ein zusätzliches Wachstumsfeld zu etablieren. Heidelberg will diesen Kurs auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen.
In seiner Rede betonte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Otto: „Wir erschließen mit HD Advanced Technologies attraktive, weniger konjunkturabhängige Märkte und schaffen damit zusätzliche Wachstumsperspektiven für das Unternehmen. Gleichzeitig haben wir unsere Position im Kerngeschäft durch den Ausbau unserer Rolle als Systemintegrator sowie gezielte M&A-Aktivitäten weiter gestärkt. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden hochautomatisierte End-to-End-Lösungen im Packaging- und Commercial-Druck anzubieten.“
Das Kerngeschäft profitiert dabei von einem der größten Vertriebs- und Servicenetzwerke der Branche sowie einer breiten installierten Basis bei Kunden rund um den Globus. Mit der kürzlichen Übernahme der weltweiten Sales- und Service-Gesellschaften von manroland sheetfed würden zusätzliche Kunden erschlossen – heißt es von Seiten Heidelberg – und neue Umsatz- und Ertragspotenziale, insbesondere bei Service und Verbrauchsmaterial, geschaffen.
Die Aktionärinnen und Aktionäre des Unternehmens hatten auf der Hauptversammlung über vier der fünf Tagesordnungspunkte abzustimmen. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten allen Tagesordnungspunkten zu.