Nach zweitem Insolvenzverfahren kam das endgültige "Aus"

Rollenoffsetdruckerei ppm Fulda endgültig geschlossen

Der Betrieb von ppm Fulda in wurde Ende Juli 2026 stillgelegt.
Der Betrieb von ppm Fulda in wurde Ende Juli 2026 stillgelegt.(Bild: Archiv)

Der Betrieb der ppm Fulda GmbH & Co. KG, die sich auf Rollenoffset­druck im Kleinformat spezialisiert hatte, wurde am 31. Juli endgültig beendet. Das Unternehmen hatte bereits zweimal Insolvenz anmelden müssen, zuletzt im Dezember 2025. Zwei Jahre zuvor hatten private Investoren die Druckerei übernommen.

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Der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt André Rombach aus Erfurt, hat lokalen Medien auf Anfrage mitgeteilt, dass die Firma endgültig schließen wird. Davon betroffen sind rund 67 Mitarbeiter, die ihre Kündigung bereits erhalten hätten, so der Insolvenzverwalter.

Das Unternehmen war 2022 von der Mediengruppe Parzeller an private Investoren verkauft worden und hatte anschließend beim Amtsgericht Fulda einen Antrag auf Insolvenz in Eigen­verwaltung gestellt. Cornelius Weidmann, Generalbevollmächtigter von ppm Fulda, zeigte sich Ende 2025 laut “Osthessen News” noch zuversichtlich, eine Lösung zum Erhalt des Unternehmens zu finden. Nach einer anfänglich positiven Entwicklung musste die Druckerei aber offenbar erneut einen Umsatzeinbruch hinnehmen.

Obwohl es innerhalb des Unternehmens zahlreiche Sanierungsbemühungen gegeben habe, sei es nicht gelungen, einen neuen Investor für die Druckerei zu finden, erklärte Insolvenzverwalter André Rombach gegenüber den “Osthessen News”. Etliche Großkunden der Druckerei seien abgesprungen und hätten ihre Aufträge ins europäische Ausland verlagert, weil dort wesentlich günstiger produziert werden könne.

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