Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
Journal für Druckgeschichte +++ Mitarbeiter mit Motor: Roboter in Industrieunternehmen +++ Zeit zum Lesen: Tipps für die Urlaubslektüre
Sächsisches Institut für die Druckindustrie

Dr. Jürgen Stopporka in den Ruhestand verabschiedet

Dr. Thomas Kaulitz (li.) dankte seinem Vorgänger Dr. Jürgen Stopporka für die geleistete Arbeit und das entgegengebrachte Vertrauen während der Übergangszeit.(Bild: SID)

Nach fast zwölf Jahren als Geschäftsführer des Sächsischen Instituts für die Druckindustrie (SID) wurde Dr. Jürgen Stopporka Ende September 2021 in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Stopporka hat die Ausrichtung und die Arbeit des Forschungsinstituts und seines Schwesterunternehmens, der PITSID Polygraphische innovative Technik Leipzig GmbH, in dieser Zeit entscheidend geprägt.

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Mit seinem Mitarbeiterteam reagierte er auf die umfassende strukturelle Veränderung der Druckbranche durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Forschungsschwerpunkte, heißt es in einer Pressemitteilung des SID.

In Stopporkas Wirkungszeit fallen unter anderem für die Druckindustrie bedeutende Entwicklungen wie das Passer-Messsystem Luchs IV, das Trennkraft-Messgerät Peel Control und das Kontaktstreifen-Messsystem Nip Con Smart, die sich als wichtige Hilfsmittel für die Qualitätssicherung und die Einsparung von Rüstzeiten in der grafischen- und der Verpackungsindustrie weltweit etabliert haben. Auch in den in dieser Zeit gegründeten Interessensvertretungen der gemeinnützigen Industrieforschungseirichtungen auf Landes- und Bundesebenen (SIG und Zuse-Gemeinschaft) hat er aktiv mitgewirkt.

„Wir danken Herrn Dr. Stopporka von ganzem Herzen für seinen unermüdlichen erfolgreichen Einsatz für beide Unternehmen und seinen ganz besonderen, verbindenden, respektvollen und engagierten Umgang mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern“, sagte Henry Pohling, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Trägervereins Polygraph Leipzig e.V. „Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und entspannten (Un-)Ruhestand und wir wünschen uns, dass Sie weiterhin mit den Unternehmen verbunden bleiben“ betonte sein Nachfolger Dr. Thomas Kaulitz.

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