Investition in einen Pantera von Müller Martini

PieReg Druckcenter klebt jetzt selber

Das PieReg-Team ist jetzt auch mit Klebebindung am Markt aktiv (v.l.): Prokurist Stephan Austilat, Betriebsleiter Sebastian Preißler, Prokuristin Gabriele Fuß und der Geschäftsführende Gesellschafter Sven Regen.

Die PieReg Druckcenter GmbH in Berlin bietet jetzt auch die Klebebindung an. Das Unternehmen hat in einen Pantera-Klebebinder von Müller Martini investiert, der zum 1. August den Betrieb aufgenommen hat.

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Mit der Überlegung, in die Klebebindung zu investieren, habe man sich bereits seit Mitte des vergangenen Jahres getragen, sagt Betriebsleiter Sebastian Preißler. Geplant gewesen sei ein dreistöckiger Erweiterungsbau des bisherigen Betriebsgebäudes, im Zuge dessen man auch die Klebebindung ins Haus holen wollte. „Tatsache ist, dass der Anteil der klebegebundenen Broschüren im Haus seit 2013 signifikant gestiegen ist“, erklärt Preißler. Damit hätten wir einen Klebebinder gut einschichtig auslasten können.“

Dass mit Stein + Lehmann sowie der Buchbinderei Helm dann noch zwei große Berliner Buchbindereien den Betrieb einstellen würden, habe man zum Zeitpunkt der Investitionsentscheidung jedoch nicht ahnen können. Ein glücklicher Umstand allerdings für PieReg: Die Druckerei konnte die erfahrenen Führungskräfte der beiden Unternehmen übernehmen und hat somit großes buchbinderisches Know-how an Bord, wovon laut Preißler der ganze Betrieb profitiert. „Wir haben auf einmal sehr kurze Wege, so dass sich die Buchbinder zum Beispiel auch mal direkt mit der Vorstufe abstimmen. Wir lernen alle voneinander, was sich unterm Strich auch auf die Qualität der Endprodukte auswirkt“, so Preißler. Aktuell geht Preißler von einer zweischichtigen Auslastung für den neuen Binder aus.

Ausgestattet ist der neue Pantera mit einer 12-Stationen-Zusammentragmaschine sowie einen Dreiseitenschneider. Er bietet die Klebebindung mit Hotmelt sowie PUR und schafft rund 4000 Softcover pro Stunde.

Und so funktioniert der Pantera:

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