Durst kooperiert mit TUM Venture Labs bei Robotik und KI
von Redaktion,
Die Durst Group und die TUM Venture Labs arbeiten künftig gemeinsam an Lösungen für Robotik, künstliche Intelligenz und die Automatisierung industrieller Produktionsprozesse.(Bild: Durst Group / Thomas Roetting)
Die Durst Group arbeitet künftig mit den TUM Venture Labs zusammen, um Robotik, künstliche Intelligenz und Automatisierung für die industrielle Produktion weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Austausch mit Forschung, Start-ups und Talenten sowie neue Lösungen für vernetzte Produktionssysteme.
Die Durst Group und die TUM Venture Labs haben eine mehrjährige Zusammenarbeit im Bereich Robotik, künstliche Intelligenz und industrielle Automatisierung vereinbart. Als Platinum Partner wird Durst Teil des Netzwerks der TUM Venture Labs und ist zugleich das erste italienische Unternehmen in diesem Ökosystem. Im Mittelpunkt der Kooperation steht das Robotics/AI Lab in München.
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Mit seinem Produktionssystem Kyveris verbindet Durst Maschinen, Software, Daten und künstliche Intelligenz. Ergänzt wird das System durch den AuRo-Layer, der Robotik, Materialfluss und zunehmend autonome Abläufe in der Fertigung einbindet. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter, transparenter und besser nachvollziehbar zu machen.
Im Rahmen der Partnerschaft will Durst enger mit Forschenden, Studierenden, Start-ups und Industriepartnern zusammenarbeiten. Geplant sind regelmäßige Fachgespräche, gemeinsame Innovationsformate und konkrete Industrieprojekte. Dabei bringt das Unternehmen Fragestellungen aus der eigenen Produktion ein. Die entwickelten Lösungen sollen nicht nur für die Druckindustrie, sondern auch für andere Industriebereiche geeignet sein.
„Isolierte Maschinen waren gestern. Produktion wird vernetzt, lernend, autonom“, sagt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group. „Mit Kyveris bauen wir das System dafür. München ist für uns kein Zufall. Hier sitzen Talente, die aus der Forschung heraus in kurzen Zyklen Produkte entwickeln. Genau diese Energie suchen wir.“
Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für die industrielle Automatisierung: „Robotics und AI entfalten ihr Potenzial dort, wo sie auf reale industrielle Herausforderungen treffen. Die Partnerschaft mit Durst verbindet technologische Exzellenz, Unternehmertum und konkrete Anwendung. So entsteht ein starkes Umfeld für neue Automatisierungslösungen rund um die digitale Produktion.“
Für Durst ist die Kooperation Teil des Programms zum 90-jährigen Unternehmensbestehen und zugleich ein Schritt, sich stärker mit dem europäischen Netzwerk für Robotik und künstliche Intelligenz zu vernetzen.
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