Produkt: Deutscher Drucker 22/2018
Deutscher Drucker 22/2018
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300 neu installierte Etiketten-Digitaldruckmaschinen laut Finat Radar

Finat: 2017 in Europa mehr digitale Etikettendruckmaschinen als konventionelle verkauft

Die Anzahl der im Jahr 2017 in Europa installierten digitalen Etikettendruckmaschinen hat laut jüngstem Finat Radar erstmals die Zahl der neu installierten konventionellen Druckmaschinen überholt (Beispiel).

Der vom Finat (www.finat.com) zweimal jährlich veröffentlichte Marktmonitor trägt Daten aus gezielten Studien und Analysen zusammen, die auf von LPC Inc durchgeführten Umfragen basieren. Der Finat Radar meldete außerdem, dass das Jahr 2017 für den Sekundär-Etikettensektor ein Wachstumsjahr darstellt. Vergleiche hierzu auch die Meldung vom 2. Mai 2018: „Etikettendrucker in Europa: Wollen 28 % bis 2020 in Digitaldruck investieren?“ auf print.de.

Die 9. Ausgabe von Radar vermittelt Perspektiven über Trends und Entwicklungen in der europäischen Etiketten- und Schmalbahnbranche, deren Märkte und Zukunftsaussichten. Neben Daten und Analysen, die sich aus der Umfrage unter Verarbeitern ergeben haben, enthält der Report eine Spezialausgabe über die Evolution des Digitaldrucks, sowie die Erstausgabe des Finat Digital Press Index mit Einzelheiten über die Anzahl der installierten Druckmaschinen aller digitalen Etikettenhersteller in Europa im Jahr 2017.

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Dieser stellt fest, dass mit fast 300 neu installierten digitalen Druckmaschinen im Jahr 2017 erstmals mehr neue digitale Etikettendruckmaschinen als konventionelle Druckmaschinen (204) installiert worden sind. Dabei enthält die Zahl 300 auch Maschinen aus dem Preissegment unter 300.000 Euro. Laut LPC Inc hatte die Zahl der digitalen Etikettendruckmaschinen die der konventionellen in Nordamerika schon 2014 überholt.

Trend zum Digitaldruck hält an

Dieser Trend wird sich vermutlich weiter fortsetzen. 45 % der Finat-Verarbeiter geben an, dass sie im Laufe der nächsten anderthalb Jahre eine digitale Druckmaschine erwerben werden. Dabei wird der Inkjetdruck voraussichtlich tonerbasierte und hybride Drucksysteme übertreffen.

Der Radar-Report enthält außerdem Einzelheiten über das Investitionsmaß für digitale Druckmaschinen. Fast 60 % aller im europäischen Raum verkauften digitalen Druckmaschinen befanden sich in einer Preisspanne zwischen 250.000 und 750.000 Euro. 10 % kosteten weniger als 250.000 Euro; 8 % mehr als eine Million.

Wachstumssegmente verschieben sich

Historische Radar-Analysen zeigen häufig Lebensmittel, Getränke, Gesundheit und Kosmetika als die Marktsegmente mit dem höchsten Wachstum für Etikettenverarbeiter. Allerdings gaben die Teilnehmer an der diesjährigen Radar-Umfrage an, dass sie im Jahr 2017 starkes Wachstum in den Bereichen Automobil, langlebige Gebrauchsgüter und Industriechemikalien verzeichnen konnten. Die Getränkebranche war als einziger Primäretikettenmarkt unter den vier Segmenten mit dem höchsten Wachstum vertreten.

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